Fidus

Neue Impulse für die effektive Stab-Prüfung


Bei der Herstellung von Stangen- und Stabprodukten aus Draht treten in der Regel zwangsläufig Außen- und Innenfehler auf, die später zu Reklamationen und teuren Ersatzlieferungen führen können.

Die Erkennung der Außenfehler mittels Wirbelstromverfahren gehört heute zum Standard einer modernen Stabproduktion. Innenfehler hingegen lassen sich nur mit sehr aufwendigen Messverfahren detektieren. Diese Prüfung erfolgt deshalb häufig nur in Produktionslinien mit besonders hohen Qualitätsanforderungen (z.B. in der Luftfahrt). Die bisher hier erforderlichen hohen Investitionen in zwei separate Prüfstationen sind für viele kleinere und mittelständische Unternehmen nicht tragbar. Konsequenz: Innenfehler bleiben meistens lange unentdeckt und offenbaren sich erst bei späterer Reklamation.


FIDUS: Absolut innovativ, überzeugend effektiv


Mit FIDUS (Fehleridentifikation an Stäben und Drähten mittels Ultraschall) präsentiert die BFI Betriebstechnik GmbH ein neues, innovatives Prüfsystem mit einer Fülle von Vorteilen.


Mit einem Prüfkopf doppelt prüfen


FIDUS detektiert als weltweit einziges System gleichzeitig Innen- und Außenfehler und vereint damit beide Verfahren in einem Gerät. Dadurch entfallen teure Rüstzeiten. Auch kann die Vorschubgeschwindigkeit des Drahtes/Stabes deutlich schneller sein als bei der bekannten Wirbelstrom- bzw. Ultraschallprüfung. Mit einem einzelnen Prüfkopf lässt sich ein großer Durchmesserbereich überwachen. Kopfwechsel- oder Justage-Aufwand entfallen. Insgesamt werden so die Produktionszeiten und -kosten erheblich reduziert. Für mehr Gewinn bei jedem Auftrag.


Berührungslose Kontrolle, Koppelmedien überflüssig


Im Gegensatz zur herkömmlichen Prüfung, bei denen der Ultraschall sehr aufwändig über Koppelmedien in das Werkstück eingebracht wird, kann die berührungslose Prüfung für nahezu alle Arten von metallischen Werkstoffen verwendet werden. Ohne Korrosion des Werkstücks und ohne die aufwendige rückstandslose Entfernung der Koppelmedienreste.


Prinzipiell gut: EMAT


FIDUS basiert auf dem physikalischen Prinzip der EMAT-Technologie (Electro Magnetic Acoustic Transducer). Dabei bilden Strompulse ein starkes magnetisches Feld, das im zu prüfenden Stab elastische Verformungen verursacht und zur Erzeugung von Ultraschallwellen genutzt wird. Die Ultraschallwellen durchlaufen den Stab in Längsrichtung. An Fehlstellen wird ein Teil der Schallenergie als Echo zurückgeworfen. Diese Echos werden in Empfängerspulen wieder in Strompulse umgewandelt und für die Erkennung der Innen- und Außenfehler ausgewertet.


Längs statt quer: für eine schnellere Detektion


Anders als bei den konventionellen Methoden, sendet FIDUS den Schall vom Prüfkopf mitels EMAT Ultraschallerzeugung zum entfernten Stabende aus. Hier wird die Schallwellen reflektiert. Befindet sich ein Außen- oder Innenfehler im Stab, erfolgt bereits an der Fehlerquelle die Reflektion eines Teiles der Schallenergie. Der Prüfkopf registriert so ein kleines (Fehler) und ein großes Echo (Stabende). Da FIDUS das komplette Stabvolumen vielfach längs durchschallt, lassen sich die Fehler durch eine rechnerische Überlagerung der Signale erheblich deutlicher und damit sicherer detektieren. Darüber hinaus können die Stäbe das System in wesentlich höherer Geschwindigkeit und damit in kürzerer Zeit durchlaufen. Für signifikant effektivere Produktionsprozesse.


Produktfeatures:


Bei Draht können Fehler mit einer Querschnittsfläche von 0,025% der Profilquerschnittsfläche nachgewiesen werden

Draht/Stabparameter:


Prüfbarer Durchmesserbereich: 1 mm < d < 15 mm
Durchmesserbereich abdeckbar mit einem Prüfkopf (Bsp.): 2 - 5.5mm
Profilform: Rund, Oval
Geschwindigkeit bis 10 m/s (praktisch erprobt - theoretisch über 100 m/s)

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Das FIDUS System basiert auf einem vom VDEh-Betriebsforschungsinstitut (BFI, Düsseldorf) entwickelten Messprinzip. Fertigung und Vertrieb unter Lizenz des VDEh-Betriebsforschungsinstitutes.