Fidus FAQ

FAQ


Wie funktioniert EMAT – Ultraschallerzeugung


Siehe (Grundlagen)


Welches physikalisches Prinzip wirkt bei EMAT Verfahren


Zwei physikalische Prinzipien sind für die Erzeugung von Ultraschallwellen verantwortlich:

A) Die Lorentzkraft Wirkt in allen leitfähigen Materialien

B) Die Magnetostriktion Wirkt in magnetisierbaren Materialien. In magnetisierbaren Metallen ist der erzeugte und empfangene Ultraschall unter Verwendung der Magnetostriktion legierungsabhänig bis zu ca. 10x stärker als der Effekt der Lorentzkraft


Können Außen- und Innenfehler unterschieden werden


Nein, jede Ungänze im Material wird als Ultraschallecho detektiert. Die Lage innerhalb des Materials (Oberfläche / Innen) spielt dabei fast keine Rolle. Durch eine Kombination mit einem Wirbelstromprüfgerät, welches nur Oberflächenfehler detektiert, kann zwischen Innen- und Oberflächenfehlern klassiert werden.


Wie gut können Fehler örtlich lokalisiert werden


Fehler können in Längsrichtung auf ca. 5cm genau lokalisiert werden. In radialer Richtung ist keine Lokalisierung möglich.


Wie groß ist der maximale Prüfdurchmesser


Physikalisch ist der maximale Prüfdurchmesser nicht begrenzt. Da die Nachweißgrenze für Fehler mit der Querschnittsfläche des Prüfobjektes skaliert, ist eine sinnvolle Prüfung bis ca. 15mm Stab- oder Drahtdurchmesser möglich.


Wie groß ist der minimale Prüfdurchmesser


Der minimale Durchmesser eines Prüflings beträgt ca. 1mm.